Haardtour 1

Dies ist eine sehr schöne Tour zum legendären Gernequellen -Trail

Länge:             20,18km
Höhenmeter:    248hm
Fahrzeit:           1,31:41h

Karte von Google

Neulich bei uns im Wald...

Die Haard bietet durch ihre Struktur, als ein Waldgebiet das von unzähligen Wegen durchzogen ist und den bis zu 150m hohen Erhebungen, eine Vielzahl von Naherholungsmöglichkeiten.
Hier gibt es die Möglichkeit zu wandern.
Sportliche Menschen laufen schneller durch den Wald und nennen es Joggen.
Es gibt ausgeschilderte Reitwege.
Man kann die Haard als Radfahrer auf Schotterwegen erkunden aber auch als Mountainbiker die hier unermesslich vielen Waldwege befahren.
Da viele Menschen dieses nicht allzu große Waldgebiet nutzen, muss sich jedoch jeder verinnerlichen, dass es sich dabei um ein Stück Natur handelt, das es zu erhalten gilt.
Rücksicht auf Flora und Fauna sollte in jedem Fall im Vordergrund stehen.

 

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Für uns Mountainbiker heißt dies:

Wir sollten keine neuen Wege machen!!!
Die vorhandenen Singletrails zu erkunden dauert länger als es sich manche vorstellen können.
Es mag zwar einen Reiz geben abseits der Wege einen Downhill zu fahren, aber hier gibt es genug vorhandene Wege, an denen sich manche Downhiller die Zähne ausbeißen würden.
Verbreitert keine Wege. Matsche hat auch ihren Reiz.

Bremsspuren nach schnellen Bergabpassagen müssen nicht sein.
Unnötiges scharfes Bremsen nach einer Abfahrt macht vielleicht einen Höllenspaß, schädigt aber den Boden, und führt zu Erosion.
Man kann auch ohne Vollbremsung zum Stehen kommen.

Nehmt Rücksicht auf bestimmte Regionen.
Bestimmte Strecken kann man im Winter, wenn die Natur scheinbar „Pause macht“ zwar fahren, aber zu anderen Zeiten sollten diese Gebiete mit Rücksicht auf Flora und Fauna gemieden werden.
Wer sich im Einklang mit der Natur durch den Wald bewegt, weiß welche Bereiche er meiden muss.

Hinlasst keinen Müll.

Macht keinen Lärm.
Lautes Herumgebrülle verschreckt nicht nur Tiere, sondern trägt auch nicht gerade zum Miteinander mit den anderen Nutzern des Waldes bei.

Seid freundlich.
Der Wald gehört nicht euch, auch wenn ihr euch nach diversen Adrenalinstößen so fühlt.
Wanderer, Jogger, Reiter, Förster, Jäger, Waldarbeiter haben Vorrang.
Also fahrt langsam, wenn ihr auf jemanden der oben genannten trefft.
Habt keine Angst, ein freundliches „Hallo“ oder „Guten Morgen“ kann oft Wunder bewirken.
An alle die lieber „bergab“ statt „bergauf“ fahren sei noch angemerkt:
Bergauf hat Vorfahrt.

Macht das Maul auf.
Wenn ihr dieses aufmerksam gelesen und verstanden habt, scheut euch nicht andere auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen. In freundlicher Art und Weise natürlich.
Diverse Hundehalter könnten z.b. dazu angeregt werden ihren „Dertutnix“ zu stoppen, bevor ihr zu Fall gekommen seit, der Jogger in die Wade gebissen, das Reh verjagt, der Wanderer angepinkelt und der Reiter vom Pferd gefallen ist.
Bremst „schwarze Schafe“ jedweder Art.

Fazit:
Zu wünschen wäre natürlich, dass alle Nutzer des Waldes dieses kleine Statement lesen würden, um zu erkennen dass letztlich nur eines hilft: „Rücksicht auf Flora und Fauna und auf den Mitmenschen“

( dieses wurde ausdrücklich nicht in numerischer aufgezählter, paragrafenähnlicher Version geschrieben. Davon gibt es genug. Es ging vielmehr darum an jeden Einzelnen zu appellieren, seinen Verstand einzuschalten und das Richtige zu tun)

es gibt wahrscheinlich noch viel mehr zu sagen.....

Ronny am 17.03.03

„ Die Haard...... die hard “